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Zum 16. und evtl. letzten MPS in Telgte wurde uns in diesem Sommer während der Veranstaltung trockenens Wetter beschert - man glaubt es kaum.
Wie auch im letzten Jahr, wurden die Sicherheitsbestimmungen in dieser Saison für's MPS in Telgte nochmals verstärkt. Zusätzlich zu den gewohnt breiten Fluchtwegen, nebst Notbeleuchtung, ... mussten in jedem Lager entsprechende Feuerlöscher deutlich sichtbar aufgestellt oder mit einem Piktogram gekennzeichnet werden. Für uns und auch befreundete Gruppen gehört ein solcher Feuerlöscher eh zur Grundausstattung eines jeden Lagers. Der Umgangston seitens der "Schergen" des Veranstalters, zumindest uns gegenüber, hat sich in diesem Jahr positiv verändert - wir erhielten sogar ein Lob zum gut gekennzeichneten Feuerlöscher, sowas haben wir bislang noch nie erlebt. Auch die restliche Organisation lief aus unserer Sicht reibungsloser ab als im Vorjahr, als wir es z.B. nach mehreren Versuchen aufgegeben haben unsere Freikarten zu bekommen. Schön wäre es auch die Karten bereits morgens am ersten Veranstaltungstag zu bekommen, denn so haben die eingeladenen Bekannten auch die Möglichkeit die Feuershow und sonstige Highlights zu sehen und sind somit evtl. beim nächsten Event wieder dabei.
Der Aufbau unseres Lagers, diesmal mit sieben Zelten, lief problemlos ab, nachdem die Zeltgestänge aufgestellt und passend zwischen die Bäume im Pappelwäldchen platziert wurden. Nach dem Einrichten der Zelte und des restlichen Lagers wurde, wie in Telgte außerhalb der Veranstaltungszeiten gewohnt, der Holzkohlegrill angefeuert und ordentlich Fleisch gegrillt. Auch der Zug der Heerlagergruppen über den Veranstaltungsplatz gestaltete sich für die Lagergruppen entspannter, da im Gegensatz zum Vorjahr keine langen Wartezeiten o.ä. entstanden. An dieser Stelle auch noch mal einen netten gruß an die Kreuzritter vor uns, die wir fast zum richtigen Glauben bekehrt hätten.
Ansonsten traten auf dem MPS wieder wie gewohnt Händler, Gaukler und Barden auf um das gemeine Volk zu bereichern und zu unterhalten. Wie auch auf den anderen Märkten wurden hier neue Kontakte geknüftig und alte Freundschaften gepflegt.
Ursprünglich war geplant die Segel erst am Montag zu streichen, sprich abzubauen, aber kurz vor 22:00 fuhr der Veranstalter durch die Lager und forderte alle auf umgehend den Bereich im Pappelwäldchen zu verlassen, da akute Lebensgefahr bestünde. Wir haben dann sofort die Wertsachen ins Auto verfrachtet und uns direkt mitsamt PKW auf die benachbarte, freie Wiese begeben. Fünf Minuten nach der Warnung fing es auch schon an heftig zu Regnen, durchwachsen mit starken Böen. Zeitweise war es durch die heftigen, massenhaften Blitze bis zu zwei Minuten taghell. Das Donnergrollen blieb allerdings aus, da wir anscheind nur die Ausläufer der Gewitters abbekommen haben. Nach kurzer Beratung haben wir entschieden, dass wir noch direkt im Anschluss abbauen wollten. Nach knapp zwei Stunden wurden die letzten Teile aufgeladen und die Heimreise wurde angetreten. Am Montag musste dann erstmal alles getrocknet und neu sortiert werden.
Auch wenn es wahrscheinlich unsere letzte Teilnahme an einem MPS gewesen ist, hat es diesmal trotzdem wieder Spass gemacht.
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