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Zum zweiten Mal haben wir unser eigenes Lager auf dem Gelände der Bogensportgemeinschaft Mettingen, neben der Gaststätte "Zum Köllbachtal", abgehalten.
Da dieser Termin schon von allen sehnsüchtig erwartet wurde, haben wir in diesem Jahr sogar schon am Mittwoch, direkt nach dem Training, damit begonnen, einige Zelte aufzubauen und einzurichten. Das restliche Lager wurde dann am Donnerstag errichtet.
Diesmal haben wir auch einige gute Freunde eingeladen. So haben Heike und Laura aus Nordhorn, sowie Frank und Tine gemeinsam mit uns gelagert - Freddy, der "Lagerhund", war natürlich auch dabei. Die acht Zelte wurden um das Sonnensegel und die Feuerstelle aufgebaut und sofort kam echtes Wikinger-Feeling auf.
Wir haben uns während der vier Tage auch gut verwöhnen lassen. So gab es, mal wieder passend zur Jahreszeit, nicht ganz authentischen Erdbeerboden und andere Schlemmereien. Trozdem wurde aber auch viel gewerkelt. Bei Laura ist das ja nichts besonderes, man kennt sie quasi immer mit einem Stück Wolle in der Hand - entweder am Spinnen, Nadelbinden, Färben, ... Die Frauen haben sich diesmal auch kreativ beim Töpfern betätigt, da wir bei diesem Lager einen Grubenbrand durchführen wollten. Die kleineren Objekte wie Spinnwirtel oder Pinneken konnten auch erfolgreich gebrannt werden, während die größeren Objekte ausnahmslos beim Brand geplatzt sind. Trotzdem konnten wir einige nette Objekte herstellen.
Sven, teliweise von Jens unterstützt, versuchte sich daran, Schildbuckel und Schalen für mehrere Oseberglampen aus Blech zu ziehen. Der kaltgezogene Schildbuckel bekam zum Schluß leider einige Risse, aber die Schalen für die Oseberglampen sind gut gelungen und werden zukünftig fester Bestandteil unserer Lagerbeleuchtung sein. Apropos Lagerbeleuchtung, wir haben auch die selbstgebrannten Tonschalen und verschiedene selbstgemachte Specksteinschalen als Lichtquelle für die Tische genutzt. Da sich Lampenöl als ungeeignet erwies, haben wir letztendlich Speiseöl als Brennmittel, mit Hokzkohle als Docht, benutzt. Diese Lösung brennt schön, lässt sich aber schwer anzünden. Ein Stück Glut kann hierbei gute Dienste leisten (ja ja Petra).
Nebenbei wurde dann noch ein weiterer, kleinerer Holzhammer hergestellt, Borte gewebt, musiziert, Kubb gespielt, Äxte geworfen, Rezepte getestet, Bogen geschossen, ... Insgesamt war's ein entspanntes, interresantes Wochenende, an dem auch wieder viel geschafft wurde und unser Horizont erweitert werden konnte.
Danke nochmal an alle Beteiligten.
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