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Eine Bauanleitung für unseren ersten Bänke wurde noch nicht einmal veröffentlicht, da wurden diese schon ausrangiert und neue Bänke konstruiert und gebaut.
Unsere ersten Bänke hatten das Manko, dass die Aufnahme der Füße doch unerwartet schnell auseinander brach, wenn die Bänke mittig belastet wurden. Deshalb mussten neue Bänke her, die folgende Eigenschaften erfüllten.
- Stabilität
- zerlegbar
- wenig Stauraum benötigen
- wie immer ohne Schrauben und Nägel
Das uns Bohlen in 5cm Stärke zur Verfügung standen, wurden diese auch genutzt. Die ganze Bank besteht lediglich aus vier Teilen, der Sitzbank, einer Querstrebe und zwei Füßen. Die Füße werden im oberen Bereich geschlitzt, so dass hier die Querstrebe eingesetzt werden kann. Diese ist ebenfalls geschlitzt, somit wird eine Bewegung zur Seite weitestgehend ausgeschlossen. In die Sitzfläche wurden vier passende, eckige Löcher gestemmt, in denen die überstehenden Stift der Füße verankert wurden. D.h. diese Stifte ragen durch die Sitzfläche und sollten bündig abgestemmt/geschmirgelt werden.
Die Bänke haben eine Breite von 2,50m, entsprechen also genau der Breite unserer Tische.
Bei der Konstruktion wurde darauf geachtet, dass der Überstand der Sitzfläche über die Füße hinaus gering gehalten wurde. Dadurch kann man auch beruhigt als einzelne Person am Ende einer Bank sitzen, ohne das diese kippt.
Funde für solche Bänke gibt es keine, die Arten der Holzverbindungen sind aber an mehreren Objekten belegt. Bänke, die man bei den Haithabu-Häusen in Schleswig sehen und nutzen kann sind teilweise ähnlich aufgebaut, laut Aussagen der Mitarbeiter aber keine Nachbauten von Funden, sondern ebenfalls Interpretationen.



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