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Ein Ruhelager musste geschaffen werden, groß genug für zwei Personen. Wir entschieden uns für den Bau von einem sogenannten Steck- oder Wikingerbett.

Der Name Steckbett stammt wohl daher, da das Bett (samt "Lattenrost") komplett zusammen gesteckt wird und somit recht komfortabel transportiert werden kann. Vorbild für unser Bett ist der Fund aus Oseberg (Norwegen), datiert um ca. 850. Da solch ein Bett wohl nicht zur Standard-Ausrüstung eines einfachen Wikingers, sondern eher zur Oberschicht, gehörte, haben wir auf die Drachenkopf-Verzierungen verzichtet.
Da wir evtl. auch mal auf genormte Matratzen zurückgreifen wollten, sollte die Grundfläche 2m x 1,40m betragen. Auf Grund der Breite nutzen wir keine einzelnen Füße, in die dann Seiten-, Stirn- und Fußteile gesteckt werden, sondern haben die Füße direkt mit Stirn- und Fußende verbunden. Es werden also lediglich der "Lattenrost" und die Seitenteile, diese wiederum in die Stirnseiten gesteckt. Die Seitenteile wurden mit 10cm langen Längsschlitzen versehen, in die später die Hölzer des "Lattenrostes" gesteckt werden. Diese Latten sind ca. 1,55m lang, 14cm breit, 3cm dick und an den Enden verjüngt. D.h. in der Mitte sind sie auf 1,4m Länge ca. 14cm breit, während die Enden lediglich 10cm breit sind. Somit können die Latten in die Seitenteile gesteckt werden und werden sich nicht verschieben.

Die Eckpfosten haben einen Querschnitt von 9cm x 9cm und können auch noch verziert werden, das steht bei uns noch aus.

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